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Kathedralenplatz

Про локацію

Der Kathedralenplatz ist der größte Platz von Tscherniwzi. Vor einiger Zeit gab es hier Brachland, wo man im Sommer Jahrmärkte während 14 Tage veranstaltete. Jetzt ist es der höchste Punkt im Zentrum von Tscherniwzi (225 Meter). Der Tradition nach dient der Platz als Raum für öffentliche Veranstaltungen der Stadtbewohner.

 

Geschichte:

Hier gab es einen der ältesten Stadtmärkte, wo Holz verkauft wurde. Dadurch wurde der Platz als Holzplatz genannt. Später, als hier das Gericht und das Gefängnis stationiert waren, bekam der Platz den Namen „Kriminalplatz“, und nur 1875 nannte man ihn „Austriaplatz“ dank dem 100. Jubiläum der österreichischen Regierung in Bukowina.

Aus diesem Anlass errichtete man im Zentrum des Platzes die 8-Meter hohe Skulptur von Austria, deren Hauptfigur aus dem weißen italienischen Marmor, und Reliefe – aus Gold gemacht wurden. Diese Skulptur ähnelte sich ein wenig der Kaiserin Maria-Theresia in der Gestalt einer antiken Göttin, während deren Regierung Bukowina zum Teil Österreichs wurde. Das nach dem Ersten Weltkrieg zurückgebaute Monument wurde mehrere Jahre als verloren gemeint. Gemäß den Augenzeugen jener Ereignisse, die 2,5-Meter hohe Statue wurde vom 6-Meter hohen Ziegelpostament abgeworfen und in einer unbekannten Richtung geschleppt. In jener Zeit brachen der Kopf, die Arme und das österreichische Wappen von der Statue. Von Ezdorf, der letzte Leiter der regionalen österreichischen Verwaltung, der wegen der Grippewelle für drei Wochen in Tscherniwzi nach der Ankunft von Rumänen bleiben musste, ließ in seinen Denkschriften interessante dokumentarische Erinnerungen über das Verhalten einfacher Bewohner von Bukowina zum Denkmal. Als er um die Landeshauptstadt von Bukowina zum letzten Mal vor der Abfahrt nach Wien herumfuhr, bemerkte er eine Gruppe von Menschen in der Dorfkleidung, die sich vor dem riesigen Postament der Kaiserin am Austriaplatz kniete. Als der Staatsverweser sie fragte, was sie machen, antworteten sie gerne: „Wir beten der Mutter Austria und fragen, für wen sie uns lässt“.

Diese einzigartige Statue aus der Zeit von Ungarn-Österreich wurde aber 2003 während der Bauarbeiten im Hof einer Filiale von heutigen Banken gefunden, wo sie über 80 Jahre lang im Grund gegraben lag. Die Marmorfigur der Frau hatte keinen Kopf und keine Arme, und nur Reste des Adlerfangens und Flügel erinnerten an das österreichische Wappen.

Spezielle Aufmerksamkeit sollte der Tatsache geschenkt werden, dass Tscherniwzi fast die einzige Stadt ist, wo sich das Gefängnisgebäude am Zentralplatz befindet. Noch im Jahre 1819 wurde das Gebäude des Landesstrafgerichtes und des Gefängnisses erbaut, das bis jetzt seine ursprüngliche Funktion erfüllt (jetzt die Untersuchungshaft).


Über das Projekt

Find & Follow ist ein Tourismusprojekt des Telekommunikationsbetreibers Vodafone Ukraine. Das Hauptziel ist die Unterstützung der Entwicklung des Inlandstourismus, lokaler Gemeinschaften, kleiner Unternehmen und der Schaffung einer digitalen Infrastruktur für Reisen in der Ukraine. Innovative QR-Routen für Fußgänger befinden sich in Kiew, Lemberg, Tscherniwti, Poltawa, Tscherkassy, ​​Uschgorod und Cherson. Routen bestehen aus Schildern mit QR-Codes, die sich in der Nähe von kulturellen und historischen Denkmälern befinden, und Pfeilen, die den Weg anzeigen. Nachdem der Tourist den Code auf dem Schild gelesen hat, erhält er alle notwendigen Informationen über den Ort, in dessen Nähe er sich befindet. Um das Land zu bereisen, fügen wir das Ziel Village Tours hinzu. Dies sind Wochenendrouten durch ukrainische Dörfer, wo es sicher, überfüllt, unglaublich interessant und schön ist.

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