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Gebäude der regionalen Staatsadministration (ehemaliger Justizpalast)

ПРО ЛОКАЦІЮ

Die Justizkammer, oder der Justizpalast, ist ein vierstöckiges quadratisches Gebäude. Die Gebäudefassade ist mit bunten (roten und grünen) keramischen Ziegeln, die extra für diesen Palast ausgefertigt wurde, sowie mit keramischen Einfügungen mit Blumen und latinischen Anschriften „lex“ (Gesetz) geschmückt. Die Hauptfassade ist mit Statuen von Femida, Göttin der Gerechtigkeit, und Nemesis, Göttin der Bestrafung, gekrönt. Der Eingang ist mit Skulpturen von zwei Löwen geschmückt; jeder Löwe hält eine Kartusche (Schmuck in Form vom halbgeöffneten Wickel, der mit Schnecken umrahmt ist) mit seinen Vorderfüßen vor sich. Deshalb heißt dieser Bau als Gebäude mit Löwen. Man sagt auch, dass die Löwen den Haupteingang gegen Lüge und Unehrlichkeit schützen.

Heute befindet sich in diesem Gebäude die regionale Staatsadministration von Tscherniwzi.

 

Geschichte:

Der Justizpalast wurde 1906 erbaut. Das Projekt wurde Franz Skowron, dem Architekten aus Wien, bestellt. Die Kleinigkeiten des Gebäudes wurden von Arthur Bilemann erarbeitet. Der Ingenieur Franz Hubisch war beauftragt, die Materialien zu finden und die Arbeitsmethodologie zusammenzusetzen. Man begann den Bau im April 1905; er wurde von Herren Korytnjanskyj, Gießenberg und Markus Kieslinger (Inhaber der Firma „Patria“, die einzigartige Ziegel mit Verglasung speziell für diesen Palast produziert hat) geführt. Dank den Bemühungen von Architekten und Bauarbeitern wurde ein großartiges Gebäude – Justizpalast – erbaut, der am 7. Oktober 1906 geweiht wurde.

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